Gehe zu: Hauptmenü | Abschnittsmenü | Beitrag

Worum geht`s?

Venezuela: Delfine, Stromausfälle und Tennis. Live aus dem real existierenden Chavinismus.

Kategorien

Archiv

Lieblinks


Wappen Venezuelas

Archiv für Mai, 2007

Valencia

Das Schild sagt: Mit Chàvez regiert das Volk
Verwaltungsgebäude (Centro de Valencia)

Mit knapp zwei Millionen Einwohnern hinter der Hauptstadt und der Ölmetropole Maracaibo drittgrößte Stadt des Landes. Rund zwei Autostunden westlich von Caracas 40 Kilometer von der Karibikküste entfernt gelegen. In den meisten Reiseführern als “hässliches Industriezentrum ohne Sehenswürdigkeiten” beschrieben. Viele Einheimische sehen das genauso: Laut, verdreckt und kaum abendliche Ausgehmöglichkeiten. Johannes ist da aber anderer Meinung, zumal die Attribute “laut” und “verdreckt” auf alle venezolanischen Städte zutreffen, die er bislang besucht hat.
Dank eines fähigen (oppositionellen) Bürgermeisters ist Valencia relativ sicher - für hiesige Verhältnisse. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das, an einem durchschnittlichen Wochenende kommen nur ein halbes Dutzend Menschen gewaltsam zu Tode. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man auch hier gewisse Plätze (etwa das gesamte Zentrum) meiden, legt man Wert auf Gesundheit und Bargeld.

Geschrieben von Johannes Haupt am Samstag 12. Mai 2007

Venezuela

Ölraffinerie an der Karibikküste
Raffinerie der staatlichen Ölgesellschaft

Gelegen im äußersten Nordosten des wunderschönen südamerikanischen Subkontinents. Fast dreimal so groß wie Deutschland, hat dabei aber nur 1/3 so viele Einwohner. Hat die meisten “Miss Worlds” und “Miss Universums” überhaupt hervor gebracht - Schönheitsoperationen sind Daily Business, eine riesige Industrie lebt damit und davon. Durchschnittsalter der Bevölkerung: 22 Jahre (in Deutschland: 41 Jahre). Weltgrößter Pro-Kopf-Konsument von Black Label Wiskey, eigentlich aber berühmt für seinen - hier spottbilligen - Rum.
Große naturelle Vielfalt: Im Westen die Anden mit teils ganzjährig schneebedeckten Gipfeln, Karibik- und Atlantikküste (hier lebt der größte Teil der Bevölkerung), Regenwald und sogar eine Wüste. Sechstgrößter Erdöl-Exporteur der Welt (bis Mitte des letzten Jahrhunderts der Größte), ungeheure Bodenschätze. Dennoch viel Armut im Land, die Petrodollars kommen nur einer kleinen Oberschicht zugute.
Unabhängigkeit von Spanien 1821, in der Folge viele Bürgerkriege. Seit 1958 eine stabile Demokratie mit zwei sich abwechselnden Regierungsparteien. In dieser Zeit Filz und wuchernde Korruption, aber auch goldene Zeiten sogar für die normale Bevökerung während der nahöstlichen Ölkrise in den 70ern. Diverse Umsturzversuche in den 90ern, seit 1999 regiert vom demokratisch gewählten Ex-Militär Hugo Chàvez.

Geschrieben von Johannes Haupt am Samstag 12. Mai 2007

Auf geht`s

Nach drei Jahren “Baustelle” findet Johannes, dass es nun aber wirklich einmal an der Zeit für Inhalte auf seiner Maildomain ist.

Geschrieben von Johannes Haupt am Samstag 12. Mai 2007

buy nexium