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Worum geht`s?

Venezuela: Delfine, Stromausfälle und Tennis. Live aus dem real existierenden Chavinismus.

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Wappen Venezuelas

Die grosse Langeweile

Montags – ohne umherwuselnde Besucher – koennte man im Aquarium eigentlich mal ganz konzentriert seiner Arbeit nachgehen. Eigentlich. Die Realitaet sieht so aus, dass Johannes‘ Kollegen in einer stillen Ecke ihren Samstag-Nacht-Rausch ausschlafen, ueber Gott und die Welt quatschen oder einfach nur rumhaengen. Bedenkt man, dass die meisten Angestellten eine Sechs-Tage-Woche haben, kann man den Montag hier als eigentlichen Samstag ansehen.

Vielfach zeigen die Venezolaner ein erstaunliches Talent darin, total arbeitsam und gehetzt auszusehen, dabei in Wirklichkeit aber nichts zu tun. Dikfrey hat es im Video offenbar verdammt eilig, spatziert tatsaechlich aber nur von einem Plausch zum naechsten.

Was Johannes vor ein paar Monaten noch wahnsinnig gemacht haette – gepflegtes Nichtstun ueber Stunden -, findet er nun erstaunlicherweise ueberhaupt nicht mehr tragisch. Er spielt dann ein wenig mit den Delfinen (der Hit: Ein Seil ins Wasser werfen und sich daran quer durch’s Becken ziehen lassen), zaehlt Schildkroeten (irgendwas zwischen 120 und 150) oder beteiligt sich an Small Talks ueber Frauen, Sport (momentan die Copa, ansonsten eher Baseball) und Biersorten.

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